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Islamischer Staat
Die Terrororganisation "Islamischer Staat" führt im Nahen Osten einen Heiligen Krieg von bisher beispiellosem Ausmaß. Er kontrolliert das Gebiet im Nordosten Syriens und entlang des Euphrat bis in den Irak. Im Juni 2014 nahm die Terrorgruppe die zweitgrößte irakische Stadt Mossul ein und erklärte sie zu ihrer Hauptstadt. Der IS unterwirft die Bevölkerung in den besetzten Gebieten mit Steinigungen, Hinrichtungen, Geiselnahmen und Folter. Die Gotteskrieger inszenieren sich in Gewaltvideos, mit denen junge Dschihadisten aus aller Welt für die Terrorgruppe geworben werden.
Die Lektüre des Manifests der IS-Kämpferinnen macht wütend: Romantische Versprechen vom glücklichen Leben am Herd, dem Auserwähltsein, von Wertschätzung und neuer Gemeinschaft. Dass die jungen Frauen unmündig und unfrei werden, ist ihnen egal - bis es dann bittere Realität wird.
Das blutige Treiben der islamistischen Kämpfer entstamme keineswegs nur einer "wahnhaften Auslegung von Religion", schreibt Klönne in einem Gastbeitrag für die in Bielefeld erscheinende "Neue Westfälische" (Donnerstagsausgabe).
Die neuen Kriegsherren werben den Taliban Kämpfer ab, zerstören heilige Schreine und verbieten Fernsehen: Der "Islamische Staat" ist am Hindukusch angekommen. Aber auch die erstarkten Taliban sind auf dem Vormarsch, besonders Richtung Kundus.
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